Westfälische Nachrichten am 17.1.2008:

Lienen 2008
Foto: Grüter

Plauderei mit einer guten Freundin

Lienen. „Kennen Sie die Hektik, in die eine Hausfrau verfällt, wenn sich liebe Gäste eingeladen haben?“ Helga Licher schaut in die kleine Runde ihrer Zuhörerinnen im Haus des Gastes.

Erst vielsagendes Nicken und dann ein Lächeln auf den Gesichtern, als die Autorin ihre schriftlich niedergelegten Erfahrungen mit eben solchen Situationen anschaulich und immer mit einem kleinen Augenzwinkern schildert.

Ja, in den kleinen Katastrophen des „wirklichen Lebens“ findet die Schriftstellerin aus Hilter die Themen, die sie in Geschichten und Essays kleidet.
Zwei Bücher mit Kurzgeschichten aus ihrer spitzen Feder sind in den vergangenen Jahren schon erschienen. Daraus liest sie vor, sehr zur Erheiterung und Unterhaltung ihrer Zuhörerinnen, die immer direkt angesprochen werden.
Die „Lesung“ mit Helga Licher ist deshalb auch viel mehr als ein Vortrag, sie gleicht eher dem entspannten Gespräch mit einer guten Freundin über Gott und die Welt.


Engagiert und pointiert hat Autorin Helga Licher aus Hilter im Haus des Gastes aus ihren Büchern gelesen. Das Publikum empfand dieses wie eine „Plauderei mit einer guten Freundin.“


VON MARLIES GRÜTER

 

 

Osnabrücker Zeitung am 12.11.2007:

Dünenwind aus Hilter

Helga Licher stellt Roman vor
"Druckfrisch präsentierte die Autorin Helga Licher aus Hilter ihren Erstlingsroman "Dünenwind" in der Bücherstube Stolle. Der fast 200-seitige Band zeichnet die Biografie einer Frau nach, die sich selbstbewusst in einer von Männern dominierten Welt ihren Platz sucht und dabei in der Wahl ihrer Mittel nicht zimperlich ist.
Als eine "echte und doppelte Premiere" konnte Bücherstubenbesitzer Heinz-Günter Stolle die Lesung ankündigen: "Eine Autorenpräsentation in dieser Form hat es hier im Geschäft noch nie gegeben, und Helga Lichers Roman ist erst seit heute in den Buchläden." Das war den Besuchern einen Applaus wert, und dermaßen eingestimmt konnte die Autorin frei ans Werk gehen.

Die Titelheldin von "Dünenwind", Susen, ist eine Femme fatale und weiß das nahezu von der ersten Minute ihres Lebens an. Als Heranwachsende wird sie von ihrer Mutter unter ihre Fittiche genommen, die sie in der Kunst im Umgang mit Männern unterrichtet. Sie wird keine geldgierige Herzensbrecherin, aber "sie wickelt mit ihrem leicht naiven Charme jeden männlichen Kandidaten um ihre sorgfältig manikürten Finger".
Licher entwirft die Biografie einer ehrgeizigen jungen Frau, die es "in die Glamourwelt der Schönen und Reichen" schafft. Mit 30 Jahren ist sie eine wohlhabende Frau, die sich ein Haus auf Sylt leisten kann, in das sie mit ihrer Mutter einzieht.
Aber was ist mit den Männern um sie herum? Es gibt da Dinge, die mysteriös erscheinen und am Ende einen Kommissar auf den Plan treten lassen.
Mehr wollte die Autorin bei ihrer Lesung nicht verraten. Sie hatte einen Spannungsbogen entstehen lassen, nicht zuletzt auch wegen ihres wohl akzentuierten Vortrags, der ihrem Publikum Lust auf mehr machte. Wer eines der Bücher erstand, konnte es sich gleich von der Autorin signieren lassen."

 

 

"Die Glocke", Warendorf:

Die Glocke, Warendorf
Bild: Poschmann

"Die Riemchensandale drückt"

"Es gibt Dinge, von denen haben Männer einfach keine Ahnung. Schuhe sind zum Beispiel so ein Thema. Warum Frauen unendlich viele "Treter" besitzen, und trotzdem schon wieder neue brauchen, treibt Männer oft in den Wahnsinn.

Eine Erklärung hat Helga Licher: "Ich könnte auf vieles verzichten. Für ein paar Stiefel aus Veloursleder lasse ich allerdings jeden Schauspieler an der Ecke stehen." Das ist zwar nicht unbedingt logisch, für "Frauenversteher" jedoch zumindest ein Ansatz, dem Schuhtick auf die Schliche zu kommen. "Die Riemchensandale kann ich nur im Sitzen tragen, sie drückt", sagt Licher.

Am Dienstag las die Autorin im Marienheim aus ihren Büchern "Reich mir mal die Kombizange" und "Papa kocht italienisch". Bereits als Kind schrieb Helga Licher zahlreiche Kurzgeschichten. Irgendwann bot sie diese einer Zeitung an. Das kam bei den Lesern gut an. Dann suchte sie sich einen Buchverlag, der ihre Geschichten seit Dezember vergangenen Jahres verlegt. Häufig geht es in ihren Geschichten um die kleinen Unterschiede zwischen Mann und Frau. Mit spitzer Feder skizziert sie zum Beispiel den typischen Drang der Männer, sich handwerklich zu betätigen.
Den Senioren gefielen die Geschichten. Einige erkannten gar Situationen aus dem eigenen Leben wieder. Und zwischen den Geschichten verwickelte die Autorin ihre Zuhörer in Gespräche, und baute so eine Brücke zur nächsten Kurzgeschichte auf."

 

 

Haller Kreisblatt vom 19. Okt. 2007

Haller Kreisblatt
Foto: Nolte

Kurzgeschichten für Generation 55 plus

Autorin Helga Licher las im "Treff.Punkt Apfelstraße"
"Als Kind schreib sie für ihre Puppen, später für ihre Tochter und heute für ein breites Publikum. Am Mittwoch war Helga Licher mit einer Auswahl ihrer Kurzgeschichten im "Treff.Punkt Apfelstraße" zu Gast.

"Meine Kurzgeschichten wenden sich an die Generation 55plus", nannte die Autorin aus Hilter ihr Zielpublikum. Dazu passten auch die Titel der kurzen Episoden: "Plötzlich ist man 60" lautete eine der Überschriften. Ohnehin waren die Themen aus dem Leben gegriffen: "Wenn ich mal einen Nachmittag frei haben will, dann schicke ich meinen Mann in den Baumarkt.", lächelte Helga Licher, die auch diese bestimmt wirkungsvolle Taktik in amüsanter Form zu Papier brachte.

 

 

Osnabrücker Zeitung am 2.1.2007:

Osnabrücker Zeitung

Kleine Laster und große Sehnsüchte

Hilteraner Autorin Helga Licher im Bad Rothenfelder Haus des Gastes
"Für die einen ist es ein Tick, für die anderen ein Lebensgfühl:
Frauen und Schuhe verbindet eine innige und dabei vielfach unverstandene Beziehung. Helga Licher bekennt sich ganz unverkrampft zu dieser Beziehung. Mit selbstironischem Charme blickte die Hilteraner Autorin im Haus des Gastes auf Schuhtick und Diätenwahn, auf kleine Laster und große Sehnsüchte.

Heiter und erfrischend kurzweilig hielten ihre Novellen den Besuchern in Bad Rothenfelde den Spiegel vor. Eine Stunde lang regte die Autorin mit treffsicheren Pointen und liebenswerten Geschichten die Lachmuskeln an. Von weiblicher Eitelkeit bis zum männlichen Heimwerker-Ehrgeiz schillerte das Kaleidoskop der kleinen Laster in allen Regenbogenfarben. ...

Ein verständnissinniges Lächeln zauberte die in der Schüchtermann-Klinik tätige Autorin auf die Gesichter ihrer Zuhörer.
Für ihre Tochter schrieb Helga Licher ihre ersten kleinen Geschichten. Mittlerweile veröffentlichte sie im Schmidt-Verlag zwei Sammlungen heiterer Novellen für Erwachsene. und breits im nächsten Jahr soll ein weiteres Projekt folgen: Ihr erster Roman kommt voraussichtlich im Sommer auf den Büchermarkt."

 

 

Osnabrücker Zeitung am 10.10.2006:

erstes Buch
Foto: Susanne Pohlmann

Der ganz normale Alltag

Helga Licher liest aus ihrem ersten Buch
"Amüsante kleine Geschichten und Anekdoten aus dem Alltag. Das ist die Spezialität von Helga Licher, die jetzt aus ihrem ersten buch "Papa kocht italienisch" in der Schüchtermann-Klinik vorlas.
"Seit ich einen Stift halten kann, schreibe ich schon Geschichten", meint die 58-jährige Hilteranerin lächelnd, denn schon viele ihrer Kurzgeschichten wurden in Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt. Doch erst jetzt gibt es ihre Geschichten auch gesammelt in einem Buch, das zweite ist schon in Vorbereitung, und auch ein Roman ist bereits in Arbeit.
Die Lesung in der Bad Rothenfelder Klinik war eine Premiere für die Autorin, und entsprechend aufgeregt war sie, aber zu Unrecht, denn die Zuhörer hatten viel Spaß. Und irgendwie fand jeder sich in den geschichten wieder, egal ob es um die ersten grauen Haare ging, denen man mit tizianrotem Haarfärbemittel zu Leibe rückte, oder eben um den Ehemann, der sich bereit erklärt, mal richtig italienisch zu kochen, was dann am Ende doch zu einer Pizzabestellung führt. Es ist eben nicht immer der Traum einer Hausfrau, wenn Papa mal die Küche übernimmt.
Helga Licher beobachtet ihre Umwelt mit einemAugenzwinkern, und da werden weder der eigene Ehemann noch die Tochter verschont.
"Da müssen sie durch", erklärt Helga Licher und wirft ihrem Mann ein Lächeln zu, "aber er darf die Geschichten immer als Erster lesen."

 

 

Westfälische Nachrichten:

"Einen lustigen literarischen Nachmittag bereitete die freie Autorin Helga Licher den Bewohnern des Antonius-Wohnparks am Steintor. Mit ihren selbstgeschriebenen Kurzgeschichten, die sie bereits in zwei Buchbänden veröffentlicht hat und die sich rund um die kleinen und großen Dinge des Lebens drehen, begeisterte sie die Senioren und sorgte für viel Gelächter. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Senioren am Schluss bei Helga Licher für diesen schönen Nachmittag und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen, heißt es in einer Mitteilung des Altenheims Maria Rast."